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Wein & Käse 2023

Liebe Freunde des ausgedehnten Wein&Käse Genusses,

es war mir Freude und Ehre einen wunderbaren Wein-Käse-Herbst in unserer Gründungsheimat Stuttgart/Remstal/Vaihingen-Enz verbringen zu dürfen.

Noch ganz beflügelt von vielen schönen Begegnungen kommt hier eine Übersicht der „dyonisischen Wiederholungstaten“ im kommenden Frühjahr, die Ihr auch auf der Starseite von Käsesemarmelad.de im Calovo-Kalender findet. 😉

  

In Kernen-Rommelshausen beim Weingut Wilhelm Kern sind wir mit Gästen belohnt, die unsere Veranstaltung tatsächlich bereits zum fünften Mal besucht haben! Das Stuttgarter Ehepaar versichert Gastgeberin Ina Kern und mir immer wieder, wie kurzweilig die Abende mit Kellerrundgang und bunten Geschichten hinter der Geschichte der Käsererzeuger für sie sind. Vielen Dank für so viel Wertschätzung!

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Bei Guido Keller im Weinmusketier Stuttgart-Degerloch (Tränke) ging es Mitte Oktober  wie immer fröhlich großstädtisch zu – mit Samia als neuer Co-Käseplatten-Gestalterin und dem bewährten Wein-Käse-Ping-Pong mit Meister Guido „plaisir par excellence“ ;-).

Ihr wollt beim nächsten Mal dabei sein?
Hier zum Nachlesen und Appetit holen für die nächste Wein&Käse-Runde in Degerloch am Freitag, 24. März 2023:

https://www.weinmusketier-stuttgart.de/blog/artikel/800/

Falls Ihr schon Plätze vormerken möchtet (Teilnehmerzahl ist begrenzt!) , bitte einfach anrufen oder eine e-Mail schicken: 0711 6406869 oder info@weinmusketier-stuttgart.de 

 

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Krönender Abschluss des württembergischen Käse-Herbstes war der Besuch bei meinen Gündelbacher Wein-Freunden Jasmin, Martin und Nina Fischer vom Weingut Sonnenhof (Vaihingen-Enz) zur Herbst-Hausmesse.
Mein erstes Raclette vom Büffel-Bergkäse der Hohensteiner Hofkäserei von Familie Rauscher ein echter „Hinschmecker“ für 800 wein-käse-freudige Messebesucher.
Auch hier gibt es schon einen neuen Genusstermin für Wein & Käse in sechs Gängen:

10. Februar 2023, Vormerkung unter: info@weingutsonnenhof.de oder 07042 – 818 88 – 0  

 

 

 

 

Birnen-Quitten-Torte mit Blauschimmelkäse präsentiert von „The Hessisch Cheesman“

Diplom-Käse-Sommelier Stefan Beißler ist überzeugt: „Wer Käse streut, wird Liebe ernten“ Weil wir dem kaum widersprechen können und uns zudem immer über Rezepte freuen, die unsere fast vergessene Frucht, die QUITTE, ins Zentrum rücken, bekommt Ihr hier als Tipp für das herbstliche Gäste-Büffet ein echtes „Hingucker-Rezept“.
Zutaten:
1 großer Cambozola Blaukulturkäse (an Ihrer Käsetheke vorbestellen)
1 Glas Quitten Gelee (habe regional den Hunsrücker Quitten Gelee von der Hunsrücker Genussmanufaktur genommen)
1 große Dose Williams Birnen in Hälften geschnitten und gezuckert
1 Bund frische Minze
Zubereitung:
Den Cambozola quer halbieren und pikieren. Den „Boden“ mit etwas von dem Saft der Williams Birnen beträufeln und mit dem Quitten Gelee bestreichen. Die Birnen abtropfen lassen und sehr klein schneiden. Drei Stück als Deko zur Seite legen.  Die kleingeschnittenen Birnen auf dem Käse verteilen und noch eine Schicht Quitten Gelee darauf verteilen. Den „Deckel“ des Cambozola darauf legen. Auf dem Deckel noch etwas Quitten Gelee verteilen und die zur Seite gelegten Birnen als Deko darauf trapieren. Mit dem Bund frischer Minze dekorieren. Fertig!
Dazu passt gut frisches Brioche Brot
Ich hoffe Ihr habt Freude am Rezept 🙂
Euer Stefan Beißler
Diplom-Käsesommelier

Wo soll das noch hinführen?

Dass die Corona-Krise nur der Prolog für die Wirtschaftskrise der 2020er Jahre sein würde, hatte ich nicht geahnt. Und gegen die aktuelle Bedrohung helfen weder AHA-Regel noch Injektion. Wir sind auch keineswegs alle gleich – vor dem neuen Ungeheuer mitten unter uns. Ihr ahnt es: Ich spreche von Inflation. Lange hatte meine 1932 geboren Mutter die Millionen-Scheine einer solchen Finanzkrise  aus dem letzten Jahrhundert aufbewahrt.  Sie hatte einige davon als Dekoration an Faschingshüte genäht. Die dicken Geldstapel zu zählen und uns vorzustellen, wie Brotlaibe mit 10 000 Reichsmark bezahlt wurden, fanden wir als Kinder faszinierend absurd und sehr weit weg von dem, was wir je erleben würden. Dachte ich damals…

Unternehmerlohn wegmogeln? Wie lange hilft das….

Und nun bin ich selbst 55 und schummle aus meinen Exceltabellen meine eigenen Arbeitsstunden am Herd und beim Wareneinkauf weg, damit der Händler-EK noch irgendwie darstellbar bleibt. Ich will nicht untergehen müssen, weil meine Kundinnen und Kunden ihr Geld in zunehmendem Maße für „das Wesentliche“ einsetzen müssen.  Aber ich mache mir auch nichts vor: Unsere pikanten Früchtchen sind nun mal das i-Tüpfelchen auf den Käseplatte und keine Sättigungsbeilage! Wenn es also darum geht, eine vier- oder fünfköpfige Familie aus der Haushaltskasse beim Abendbrot sattzubekommen, dann stehen wir wahrscheinlich ziemlich weit oben auf den Streichliste. Und wie lange wird der Mittelstand noch Einladungen für Freunde und Familie geben, wenn immer und immer mehr Geld schon für das Alltägliche benötigt wird? Werden wir uns noch Geschenke und Mitbringsel leisten?

Vielleicht könnt Ihr das Gejammer der kleineren Firmen und kleinen Mittelständler nicht mehr hören. Es klingt zugegeben redundant, wenn die Winzer ständig erzählen, dass die Kartons für den Weinversand nicht lieferbar seien und wenn doch, dann mit 40 % Preisaufschlag. Und ja, auch über Glaspreise unterhalten wir uns in der Feinkostbranche ständig. Ohne auch nur ein Wort darüber zu verlieren, berechnet mein Glaslieferant 35 % mehr als im Vorjahr.

Erste Welt – 105 Prozent Preisaufschlag bei Wareneinsatz!

Unser Himbeerhändler druckste zumindest ein wenig herum, als ich vor drei Wochen die ersten 60 kg für diese Saison bestellte. Aber da lag den Preisaufschlag gegenüber 2021 auch bei 105 %! Käsemarmela.de hat bisher in sechs Jahren nur ein einziges Mal den Händler-EK erhöht – um 5 %. Aber nun müssen auch wir versuchen, etwas von den immensen Kostensteigerungen durchzureichen, weil sonst der Abendbrottisch für meine Familie nur noch aus Ersparnissen für meine Rente bestritten werden kann. Diesen Topf will ich mit 55 noch nicht angreifen müssen.

Während wir im Frühjahr 2020 in einer fast angehaltenen Zeit lebten, rast 2022 das Leben geradezu. Bestellzeitpunkte und Abwägung von Vorratshaltung als permanente Mahner im Kopf. Sie entziehen dem wunderbaren Moment der handwerklichen Herstellung und Verarbeitung unserer fruchtigen Käsebegleiter die Achtsamkeit.  Wer bereits vor zwei Jahren die Chance genutzt hat, aus der Unterbrechung von Lieferketten den Schluss zu ziehen, dass mehr Versorgungsautonomie leistbar ist, der ist nun im Vorteil.  Und lebt vielleicht mit weniger Angst. Natürlich muss ich einräumen, hier Dinge zu beklagen, die mich nicht mein Leben kosten werden, aber vielleicht die wirtschaftliche Existenz. Selbstredend weiß ich, dass die blockierte Kornkammer in der Ukraine viel Schlimmeres zeitigt als überhöhte Preise.

Dritte Welt – Hungersnöte wegen blockierter Kornkammern

Wegen Blockaden von Schwarzmeerhäfen können mehr als 23 Millionen Tonnen Getreide und Ölsaaten nicht exportiert werden, schrieb die Süddeutsche Zeitung vor wenigen Tagen. Auf dem Landweg über Polen verlassen monatlich maximal 1,5 Tonnen die Ukraine, statt der notwenigen 5 Tonnen. In Afrika und im Nahen Osten bedeutet das in Folge den Hungertod von Hunderttausenden Menschen.

Die globalen Zusammenhänge kann ich versuchen zu verstehen, aber ich kann sie mit meinen Mitteln nicht auf direktem Wege ändern. Deshalb will und werde ich weiter in meiner kleinen Welt versuchen so fair, nachhaltig, verantwortungsbewusst und freudvoll wie möglich zu wirtschaften. Wer uns dabei weiter unterstützen mag, findet die pikanten Früchtchen aktuell im guten Feinkost- und Käsefachhandel  und bei unseren beiden Online-Partnern (siehe unten).

Wir hoffen sehr, dass das Covid-19-Motto #supportyourlocals auch der Inflation ein bisschen trotzen kann und wird…. Aber noch mehr, dass Herr Putin den sicheren Seeweg für Getreideexporte bald freigibt ohne die eigene Kriegskasse mit den dann möglichen Lieferungen zu füllen…

Onlineshop der Sennerei Lehern 

Online-Shop der Esslinger Zeitung, als Onlineshop speziell für Manufakturprodukte aus dem Raum Esslingen/Stuttgart

gut-es.de

 

Rezepte träumen – so entsteht eine neue Sorte

Endlich plaudern wir mal wieder aus dem Kochtopf! Unsere neue CASSIS zum KÄSE ist im Handel, und wir freuen uns, ein paar Insider-Infos mit Euch zu teilen ;-). Oft werde ich gefragt, wie eine neue Sorte entsteht, und meine ehrliche Antwort ist: „Im Kopf.“ Tatsächlich, der Gaumen kommt erst später ins Spiel. Als ich vor sechs Jahren mit Käsemarmela.de startete, gab es auch meiner privaten Küche nur drei Sorten. Sieben weitere für eine komplettes Winter- und Sommersortiment mussten in wenigen Wochen erschaffen werden.

Das funktioniert bei mir „im Traum“ – keine Koketterie! 😉 Ich visualisiere Geschmäcker sehr stark, überlege mir zur Grundnote einer Frucht eine passende Kräuterart und eine Pfeffersorte. Das ist übrigens unser Grundsatz für jedes Rezept: Bitte nur EINE Frucht, keine allzu scharfen Gewürze. Eine Kräuterart, eine Pfeffersorte, etwas Zitrone – das wär’s.

Wer uns kennt, weiß, dass Käsemarmela.de sich damit bewusst von Chutneys und Senfsoßen abgrenzt.  Aber zurück zur Cassis: Ihr Grundgeschmack ist süß und säuerlich, aber auch herb und fast eine Spur bitter. Im Mund kann Sie ein leicht adstringierendes Gefühl verursachen. Obwohl die Beere viel Säure und Vitamin C enthält, wirkt sie pur in größerer Menge verspeist etwas „dumpf“ – das wenigstens waren meine Assoziationen zu den dunklen Beeren. Bei passenden Kräutern fiel mir zunächst Salbei ein – der wurde später von meiner kleinen Testgruppe aus Gerngenießern und geschätzten Weinfreunden verworfen. Er „ging unter“.

Meine zweite Kombi-Idee, die Blätter der Kaffir-Limette (auch Keffern-Limette genannt) gefiel besser… Warum? Das frische Zitrusaroma dieser Blätter, die nach dem Kochen wieder entfernt werden, gibt der Cassis angenehme „Frische und Leichtigkeit“. Ich kannte das Limettenblatt aus Wok-Gerichten und hatte die Vorstellung klar im Kopf und später auf der Zunge. Auf der Suche nach passenden Pfeffern lassen wir uns immer gerne von unseren Gewürzhändlern @Biova und @Madavanilla inspirieren. Recht klar fiel die Wahl nach einigen Geschmacksproben auf Butterbrot auf den Timut-Pfeffer, auch bekannt als Sechuan-Pfeffer. Er hat ein deutliches Anis-Aroma und damit der eigenwilligen Cassis wirklich etwas entgegenzusetzten. 😉

Gelierprobe fast gelungen…
Auch Etiketten und Empfehlungskärtchen für die passenden Käsesorten müssen neu gestaltet werden…. Denn unsere CASSIS ist eine „Eigenwillige“….

Spannend ist das Mundgefühl, das der Timut-Pfeffer auslöst – für einen Moment fühlt sich der Gaumen leicht betäubt an. Das „Einpfeffern“ oder „Schärfen“ unserer pikanten Früchtchen ist übrigens eine der Herausforderungen, weshalb wir manchmal einen dritten Probekochdurchlauf benötigen. Normalerweise sind es nur zwei, in denen wir die erdachten Alternativen der Gewürzmischung vergleichend ausprobieren. Beim „Schärfen“ suchen wir die Grenze, an der die Pfefferart deutlich wahrnehmbar ist, ohne die Frucht und später den Käse, den sie begleiten soll, zu dominieren. Denn eines bleibt klar unser Credo: „Der Käse ist König… „

 

Die ersten Probiergläser dürfen Anfang Februar im Schnee abkühlen….

Und unsere CASSIS liebt besonders sehr reife Hartkäse (mit hohem Salzgehalt und gerne auch von Schaf und Ziege) sowie cremig-würzige Weichkäse mit Weißschimmel.

Wo Ihr die Cassis bereits kaufen könnt, haben wir hier für Euch zusammengestellt:

@Sennerei Lehern (Hopferau und Onlineshop)

@gut-es.de, Esslingen (Onlineshop)

@Gutes von hier, Ulm

@Bergkäserei Weizern

@Weingut Kern, Kernen-Rommelshausen

@Weinmusketier Suttgart

@fromagefromage, Darmstadt

@Il Gusto Frankfurt

@Metzgerei Kegreiß, Herrenberg

@La Cave de Bacchus, Berlin-Halensee

#Käseglocke, Fein & Köstlich, Bad Homburg

#Melanie’s Backstüble, Stuttgart-Gaisburg

# Käseladen Beim Seiler, Nesselwang

Termin-Update Herbst 2022: Drei Mal Käse und Wein in der Region Stuttgart / Vaihingen-Enz

Wir freuen uns, Euch diesen Herbst drei Veranstaltungsorte für Käse-trifft-Wein-Abende anzubieten.

Am 11. November begrüßen wir bei Weingut Wilhelm Kern, Kernen im Remstal, drei ganz besondere Käse, die dann auch schon bald wieder Winterpause haben werden. Wochen im Voraus bin ich mit den Käsern in Kontakt, um uns die besten perfekt auf den Punkt gereiften Spezialitäten zu sichern ;-)….

Unsere heimischen Schafe und Ziegen bekommen nämlich beim Melken eine Winterpause. Erst wenn im frühen Frühjahr die ersten Jungtiere geboren werden, beginnt auch wieder das Käsen.

Mit dabei ist der super cremige Schaf- „Eckbert“ (Camembert Art) vom Waldeckhof in Göppingen. Außerdem krönender Abschluss zum Dessertwein unser heißgeliebter „Roggen blau“ von er Langenburger Schafkäserei. Wer Roquefort liebt, wird dahinschmelzen…. Und natürlich holen unsere Winzer ihre besten „Auslesen“ dafür aus der Schatzkammer.

Immer wieder eine Ehre ist es uns, den „Rotbart“ – einen wunderbaren Weichkäse mit Rotkulturen und feiner Würze ins Spiel bringen zu dürfen. Die Bittenfelder Hofkäserei verarbeitet nur beste Demeter-Kuhmilch und im Winter gibt es bei artgerechter Haltung davon nun mal weniger… Der cremig-würzige Käse liebäugelt gerne mit meiner Aprikose zum Käse (mit feiner Rosmarin-Note), als Weine präsentieren wir Chardonnay und Sauvignon Blanc.

Aber nun genug verraten. Hier kommt der Link zum Anmelde-pdf, auf dem Ihr die e-Mail und Telefonnummer findet: 2022_03_25 Käse und Wein regional und

Wer am Freitag, 11.11.22, ab 19.00 Uhr dabei sein möchte, ruft das Weingut Kern einfach an:

Telefon O 71 51-27 66 79-0
oder schreibt Ina Kern oder mir rasch eine e-Mail, wir melden und zeitnah:
ik@kern-weine.de oder leis@kaesemarmela.de

Am 1. April begrüßen Jasmin Fischer vom Weingut Sonnenhof und ich Euch zu „Käse trifft Wein“ in Vaihingen-Enz (Gündelbach).

Bei den Fischers freue ich mich immer ganz besonders auf meinen Lieblingswein, den „naturtrüben“ ORANGE. Wenn Ihr mehr über das besondere Kelterverfahren erfahren wollt, dann meldet Euch jetzt schnell noch an! Auch hier gibt es ausgewählte 7 Weine / 7 Käse. Und meine neue CASSIS zum KÄSE werdet Ihr natürlich auch kennenlernen.

Hier gehts zum Veranstaltungsflyer der Themenweinprobe des Weingut Sonnenhof 

Der Freitag, 14. Oktober, wird in Stuttgart-Degerloch zum Glücksabend für Wein & Käse-Liebhaber! Wir sind zu Gast bei Guido Keller im Weinmusketier – Stuttgart (Degerloch-Tränke). 

Ihr könnt Euch telefonisch und per e-Mail für die Teilnahme  vormerken lassen:
Telefon: 0711 6406869 oder E-Mail

Auch hier versprechen wir Euch natürlich ausschließlich handwerklich hergestellte Käse-Schätze aus der Region!

Raclette mal anders….

Hallo liebe Käsefreunde,

jetzt sind wir im ultimativen Raclette-Showdown Ende Februar, Anfang März! Wer zu Weihnachten noch keines hatte, und auch Silvester aufs Schmelzen verzichten hat, könnte die letzten gemütlichen Winterabende nutzen, z.B. in den bevorstehenden Faschingsferien. Wusstest Ihr, dass der Begriff Raclette von „racler“ abgeleitet ist, dem französischen Verb für „schaben“. Bei uns gibt es deshalb das Raclette auch bevorzugt vom kleinen „Schmelzgrill“ für 1/4 Laibe. Da werden 8 Personen mit etwa 1,5 kg Käse gut satt.

Aber wir wollen Euch natürlich auch das variantenreichere Pfännchen-Spiel nicht madig machen – im Gegenteil ;-).

An dieser Stelle drei Rezept-Tipps:
Wir variieren gerne die Käsesorten und verwenden  nicht nur gewürzte Raclette-Sorten (Trüffel, Pfeffer, Knoblauch etc.) sondern vor allem für unser Lieblingspfännchen einen cremigen Blauschimmelkäse, unter den wir Birnenscheiben und ein bißchen Thymian packen. Beim Blauschimmel könnt Ihr wiederum mildere Sorten wie Gorgonzola Dolce oder auch einheimische Molkereiprodukte (z.B. Blauroter/Blauweisser von Sennerei Zurwies im Allgäu) wählen oder ihr tendiert zum würzigen Roquefort – auch den gibt es heimisch, heißt dann z.B. „Roggen blau“ von der Langenburger Schafkäserei.

Uns gefällt gut das kleine Büchlein von Gräfe und Unzer, für knapp 10,- Euro rund ums Raclette – auch ein schönes Mitbringsel zum geselligen Raclette-Abend – neben unseren Aufstrichen FEIGE zum KÄSE, ZWETSCHGE zum KÄSE und QUITTE zum KÄSE natürlich 😉

Übrigens eigenen sich auch viele Käse von heimischen Käsereien bestens für Euer Raclette, die dann aber nicht Raclette-Käse heißen. Wir lieben den Bauernkäse der Sennerei Lehern (mit Online-Shop auch für Käsemarmela.de), den Eisenberger unserer Bergkäserei Weizern sowieden Bühlertaler Dorfkäse von der Dorfkäserei Geiferthofen. Alle drei sind auch etwas für Gäste und Kinder, die es nicht ganz so rezent mögen und deshalb beliebt in größerer Tafelrunde

Bei unserem Shop-Partner gut.es.de der Esslinger Zeitung gibt es sogar Rezepttips zu Pizza, Pasta und Dessert – alles zubereitet im Raclette-Gerät!  Diese findet Ihr hier:

https://www.gut-es.de/blogs/blog-beitraege/schluss-mit-langeweile-6-raclette-rezepte-die-du-so-noch-nicht-kanntest

Käse & Wein – regional und fein

    besucht  

Freitag, 25. März 2022,
18.30 Uhr – 22.00 Uhr

Kernen im Remstal

Käse & Wein – regional und fein

Lernen Sie in sieben genussreichen Kombinationen das Beste aus unserer Region kennen: Ausgewählte Weine der Editionen KESSELLIEBE und Von STETTEN sowie der GOLD-Serie kombiniert mit regionalen Käsen. Entdecken Sie Käseschätze von der Albregion bis zum Allgäu, perfekt begleitet von unseren Weinen. Warum es Käse nicht zu trocken mag? Was zeichnet guten handwerklichen Käse aus? Durch den Abend führen Ina Kern (Önologin) und TanjaLei (Guilde Internationale des Fromagers) von Käsemarmela.de.

Begrenzte Teilnehmerzahl  – Verbindliche Anmeldung erforderlich

48,-  € p.P.

Hier geht’s zur Einladung!

Reservierungsanfragen oder Anmeldung bitte per e-Mail an info@kern-weine.de oder info@kaesemarmela.de

Käse trifft Wein – live statt online! Kein Aprilscherz!

 

Themenweinprobe: Käse trifft Wein
Erleben Sie die perfekte Kombination von Käse & Wein und dazu fein abgestimmte Fruchtzubereitungen von Tanja Leis. Inkl. Begrüßungssekt, 6er Wein- und Käseprobe, Wasser und Brot.

Tanja Leis und Jasmin Fischer (Weingut Sonnenhof) begleiten Sie bei dieser Genussreise. Erfahren Sie mehr über Käse und Wein, die besondere Kunst ihrer Herstellung und welche Kombinationen sich besonders gut ergänzen. Der Dreiklang von Wein, Käse und Käsemarmelade ist ein Geschmackserlebnis!

ANMELDUNG ERFORDERLICH!

1. April 2022, 18:30 – 22.00 Uhr im Weingut Sonnenhof, Vaihingen-Enz (Gündelbach)
Kosten: € 49,00 pro Person
Einlass: Unter Einhaltung der 2G+ Regelung (BaWü, Stand 3.2.22)
Hier geht’s zur Anmeldung: https://www.weingutsonnenhof.de/veranstaltungen/termine/

 

Stuttgarter Zeitung empfiehlt uns für den Gabentisch!

Herzlichen Dank an die Stuttgarter Zeitung, die uns in der heutigen Ausgabe bei ihren Weihnachts-Geschenktipps wohlwollend berücksichtigt hat 🙂 .
Damit Ihr nicht lange sucht, hier eine kleine Auswahl von Geschäften in verschiedenen Stuttgarter Stadtteilen, die unser aktuelles Wintersortminent führen:
Weinhaus Stetter (die Vinothek hat jeden nachmittag geöffent, außer Sonntag)
#Melanies’s Backstüble (Stuttgart-Gaisburg, Schurwaldstraße)
Wilhelm Kern – Wein, Sekt & Secco – falls Ihr ein kurzes Fährtle nach Kernen im Remstal unternehmen möchtet 😉
Fragt dort gerne auch nach der Gratis-Geschenktüte „Duett zum Raclette“, wenn Ihr die Gläser als Mitbringsel überreichen möchtet.
Eine genussvolle Adventzeit wünscht euch euer Käsemarmela.de-Team

SWR kürt uns zum „Feinkost-Meister“

Zweihundert neue Newsletter-Abonnenten und zwei ausverkaufte Onlineshops, dazu VIER Nachproduktionen in der KW 4 – wo wir doch sonst den Januar für einen erschöpften „Winterschlaf“ nutzen! 😉 Auch das ist Pandemie-Leben, für das wir dem SWR sehr sehr dankbar sind. Und natürlich allen neugierigen Kunden, die uns gerade neu entdecken und den vielen treuen, die uns auch ohne sichtbare Auftritte gewogen bleiben und unsere pikanten Früchtchen weiterhin genießen und verschenken. Weiterlesen