Alle Artikel mit dem Schlagwort: Käse

Termin-Update Herbst 2022: Drei Mal Käse und Wein in der Region Stuttgart / Vaihingen-Enz

Wir freuen uns, Euch diesen Herbst drei Veranstaltungsorte für Käse-trifft-Wein-Abende anzubieten. Am 11. November begrüßen wir bei Weingut Wilhelm Kern, Kernen im Remstal, drei ganz besondere Käse, die dann auch schon bald wieder Winterpause haben werden. Wochen im Voraus bin ich mit den Käsern in Kontakt, um uns die besten perfekt auf den Punkt gereiften Spezialitäten zu sichern ;-)…. Unsere heimischen Schafe und Ziegen bekommen nämlich beim Melken eine Winterpause. Erst wenn im frühen Frühjahr die ersten Jungtiere geboren werden, beginnt auch wieder das Käsen. Mit dabei ist der super cremige Schaf- „Eckbert“ (Camembert Art) vom Waldeckhof in Göppingen. Außerdem krönender Abschluss zum Dessertwein unser heißgeliebter „Roggen blau“ von er Langenburger Schafkäserei. Wer Roquefort liebt, wird dahinschmelzen…. Und natürlich holen unsere Winzer ihre besten „Auslesen“ dafür aus der Schatzkammer. Immer wieder eine Ehre ist es uns, den „Rotbart“ – einen wunderbaren Weichkäse mit Rotkulturen und feiner Würze ins Spiel bringen zu dürfen. Die Bittenfelder Hofkäserei verarbeitet nur beste Demeter-Kuhmilch und im Winter gibt es bei artgerechter Haltung davon nun mal weniger… Der cremig-würzige Käse liebäugelt gerne …

Käse & Wein – regional und fein

    besucht   Freitag, 25. März 2022, 18.30 Uhr – 22.00 Uhr Kernen im Remstal Käse & Wein – regional und fein Lernen Sie in sieben genussreichen Kombinationen das Beste aus unserer Region kennen: Ausgewählte Weine der Editionen KESSELLIEBE und Von STETTEN sowie der GOLD-Serie kombiniert mit regionalen Käsen. Entdecken Sie Käseschätze von der Albregion bis zum Allgäu, perfekt begleitet von unseren Weinen. Warum es Käse nicht zu trocken mag? Was zeichnet guten handwerklichen Käse aus? Durch den Abend führen Ina Kern (Önologin) und TanjaLei (Guilde Internationale des Fromagers) von Käsemarmela.de. Begrenzte Teilnehmerzahl  – Verbindliche Anmeldung erforderlich 48,-  € p.P. Hier geht’s zur Einladung! Reservierungsanfragen oder Anmeldung bitte per e-Mail an info@kern-weine.de oder info@kaesemarmela.de

Käse trifft Wein – live statt online! Kein Aprilscherz!

  Themenweinprobe: Käse trifft Wein Erleben Sie die perfekte Kombination von Käse & Wein und dazu fein abgestimmte Fruchtzubereitungen von Tanja Leis. Inkl. Begrüßungssekt, 6er Wein- und Käseprobe, Wasser und Brot. Tanja Leis und Jasmin Fischer (Weingut Sonnenhof) begleiten Sie bei dieser Genussreise. Erfahren Sie mehr über Käse und Wein, die besondere Kunst ihrer Herstellung und welche Kombinationen sich besonders gut ergänzen. Der Dreiklang von Wein, Käse und Käsemarmelade ist ein Geschmackserlebnis! ANMELDUNG ERFORDERLICH! 1. April 2022, 18:30 – 22.00 Uhr im Weingut Sonnenhof, Vaihingen-Enz (Gündelbach) Kosten: € 49,00 pro Person Einlass: Unter Einhaltung der 2G+ Regelung (BaWü, Stand 3.2.22) Hier geht’s zur Anmeldung: https://www.weingutsonnenhof.de/veranstaltungen/termine/  

Ein Jahr voller Käse

Für Käseliebhaber aus Bochum gibt es etwas ganz Besonderes: Vor kurzem ist der erste Bochumer Käsekalender erschienen. Entstanden war die Idee, weil Karsten Buhr schon lange nach einem passenden Kalender für seinen Biokäse-Laden im Biokauf gesucht hatte und nie fündig wurde. „Dann eben selber machen“, war die logische Konsequenz. Zusammen mit dem Fotografen Jan Schürmann ging es also an 16 Sonntagen im vergangenen Jahr zum Fotoshooting quer durch die Stadt. Verschiedenste Käsesorten wurden an besonderen Orten Bochums passend in Szene gesetzt. Gestapelte Käselaibe werden zum Turm So wird der Swissrocker, ein Käse speziell für die junge Zielgruppe, vor der Graffitiwand an der Universität arrangiert und ziert nun das Januar-Kalenderblatt. Drei Têtes de Moine werden für das Februar-Motiv aufeinander gestapelt und sehen dann aus wie das Exzenterhaus. Ein Viamala aus der Schweiz – Viamala bedeutet übersetzt „schlechter Weg“ – wird auf die schlaglochübersäte Rottstraße gelegt. Eine Skulptur unter dem Kirschblütenbaum am Tana-Schanzara-Platz bekommt einen Allgäuer Wildblumenkäse in die Hand gedrückt usw. Auch ein Scamorza, die sardische Schafskugel Cuor D’or, ein Deichkäse und ein Pecorino Nero finden …

Gutes aus Milch gibt es in der Frankfurter Käsestube

Foto: Gründer Vartan Kevorkyan (links) und sein Mitarbeiter Chris führen nicht nur Raritäten auf dem Käsemarkt sondern verführen ihre Kunden auch mit bestechend fruchtigen Käsebegleitern. In der Schillerstraße in Frankfurt am Main gibt es seit Juni 2016 einen ganz besonderen Käseladen. Käse-Sommelier Vartan Kevorkyan betreibt dort sein Geschäft „Gutes aus Milch“. Der Name ist Programm: Neben diversen Käsesorten aus aller Welt gibt es frische Milch aus dem Odenwald, Butter und Joghurt sowie besonders fruchtige  Confit-Kreationen. Mit seinem Konzept war der gebürtige Armenier sogar Finalist beim Gründerpreis der Stadt Frankfurt. Herr Kevorkyan, wie wird man denn Käse-Sommelier? Kevorkyan: Ich habe meine Ausbildung in Hannover gemacht. Das ist ein vierwöchiger Lehrgang, den die WiFi Niederösterreich (Wirtschaftsförderungsinstitut der Wirtschaftskammer) anbietet. Pro Jahr werden dort nur ca. 50 Käse-Sommeliers ausgebildet. Die Ausbildung war sehr lehrreich, man lernt alles von der Pike auf. Allerdings muss man schon Vorkenntnisse mitbringen, um überhaupt zugelassen zu werden. Die hatte ich aufgrund meiner Berufserfahrung im Catering. Sie waren vorher in der Finanzbranche tätig – wie kam es da zu der Idee, einen Käseladen aufzumachen? Kevorkyan: …

Entdeckungen in Portugal

Als Käseland war mir Portugal bisher kein Begriff. Fisch – ja, natürlich! Meeresfrüchte auch. Doch Käse? Zumindest an der Algarve-Küste hält sich der Käsekonsum der Einheimischen in Grenzen. Umso schöner, dass es in Faro eine kleine und feine Käsemesse gibt. Im April 2017 fand die „Feira do Queijo e do Vinho“ bereits zum vierten Mal statt. Angeboten wurde – wie der Name schon sagt – nicht nur Käse, sondern auch Wein. Dazu gab es eine große Auswahl an Süßem: Im Bereich der Pasteleria, also der Zuckerbäckerei, macht den Portugiesen niemand so leicht etwas nach. Und im großen Zelt gab es an den Essensständen natürlich auch viel Fleisch und regionale Wurstspezialitäten. Doch zurück zum Käse: Probiert haben wir einige leckere kleine Käselaibe, die meist aus einer Mischung aus Ziegen- und Schafsmilch hergestellt wurden, teils auch mit Kuhmilch. Perfekt für Menschen, denen reine Ziege zu streng schmeckt. Die Rinden der Laibe wurden von manchen Produzenten verfeinert, unter anderem mit Portwein, Olivenöl oder den berühmten scharfen Chili-Schoten namens Piri-Piri. Die Käse-Produzenten kommen aus dem ganzen Land – schon …

Was ist denn die Belper Knolle für ein Ding?

Die Kugel aus Frischkäse, gewürzt mit Salz und Knoblauch sowie in Pfeffer gewendet, ist bei Feinschmeckern sehr beliebt. Frisch gibt es die Belper Knolle schon lange, doch erst seit kurzem wird sie auch getrocknet verkauft. So trat sie ihren Siegeszug in die Delikatessläden an. Produziert wird sie von Peter Glauser aus der Ortschaft Belp in der Nähe von Bern – daher der Name. Wie viele große Entdeckungen ist auch diese dem Zufall zu verdanken. Der Käsemeister hatte einige seiner Frischkäsekugeln schlichtweg im Keller vergessen, und nach dem Wiederfinden bemerkt, dass sie in dieser gereiften Form mindestens genauso gut schmecken. Die würzige Variante wird ähnlich wie Trüffel über Pasta oder Eiergerichte gehobelt. Mittlerweile ist die Nachfrage so gestiegen, dass es erste Imitationen gibt. Womit sich die Belper Knolle schon jetzt in die Liste oft kopierter Schweizer Käse wie dem Emmentaler einreiht. Wie das eben so ist mit einer gelungenen Neukreation, die der anhaltende Erfolg über die Zeit hinweg in ein Traditionsprodukt verwandelt.

Was bedeutet eigentlich Délice?

Regelmäßige Käsekäufer stolpern immer wieder über die Bezeichnung „Délice“. Es gibt zum Beispiel den Délice de Bourgogne, den Délice de Pommard, den Délice de St. Cyr, den Délice d’Argental … Eigentlich bedeutet Délice nichts anderes als Delikatesse oder Köstlichkeit. Es kann sich bei einem Délice also um einen Weichkäse wie beim Délice de Bourgogne, um Frischkäse oder um Hartkäse handeln. Schmecken sollte er bei dem Namen aber auf alle Fälle!

Wo kommt der Comté eigentlich her?

Die Ursprungsbezeichnung für einen Comté weist auf die französische Region Franche-Comté (deutsch: Freigrafschaft Burgund) hin. Das Gebiet hat 230 gemeinsame Grenzkilometer mit der Schweiz. Tatsache ist, dass der Käse eigentlich in der Schweiz erfunden wurde. Die Käser aus Bern produzierten während des ersten Weltkriegs ihren Gruyère aber jenseits der Grenze im französischen Jura, wo sie bessere Bedingungen fanden, und zwar in der Region Franche-Comté – so entstand der Comté in Frankreich, wo er heute zu den beliebtesten Sorten überhaupt zählt. Comté hat viele Facetten Zur Herstellung der 40-kg-Laibe werden bis zu 500 Liter Rohmilch benötigt. Mit Reifegraden von mindestens 4 Monaten bis manchmal bis zu 30 Monaten hat der typische Bergkäse viele Gesichter. Auch jahreszeitlich wandelt sich der Comte-Genuss. Gras, Heu- und Gewürzkräuter der Almwiesen im Jura sorgen beim Frühjahrs-Comté für eher blumigen Geschmack, im Sommer kommen Noten von Zitrusfrüchten und Honig hinzu, während die aus Herbstmilch hergestellten Laibe eine eher nussig-erdige Note erhalten. Etwas gelblicher im Sommer und etwas elfenbeinfarben im Winter, wird auch die Optik vom Futterangebot für die Milchkühe mitbestimmt. Seine typischen Salzkristalle entwickelt der …