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Kumquat-Frischkäse fürs Party-Büffet

Was ist ein WM-Abend mit Freunden OHNE Käseplatte…. Reinhard aus München-Schwabing hat sich einen besonderen Hingucker und Hinschmecker für das Käsebrett ausgedacht und uns netterweise das Rezept zugeschickt. Herzlichen Dank, lieber Reinhard! Frischkäse mit Kumquat 6 Portionen auf einer Käseplatte / 3 Portionen als Snack 175 g Frischkäse 100 g Erdnüsse (geräuchert) 1/2 Teelöffel Rohrohrzucker 100 g KUMQUAT zum KÄSE aus dem Sortiment von Käsemarmela.de Zubereitung: Erdnüsse sehr fein hacken (eventuell auch mit der Kaffeemühle zerkleinern), Frischkäse, Kumquat und Rohrzucker hinzufügen, gut mischen. Fertig! Unser Tipp für alle KUMQUAT zum KÄSE-Fans: Die Zwergorange macht bald Sommerpause und kommt erst kurz vor Weihnachten zurück in den Handel. Also am besten noch mal einen Vorrat anlegen, wenn Ihr unsere Sorte für Fans englischer bittersüßer „Marmelades“ genauso schätzt wie Reinhard ;-).  

„So hab‘ ich’s immer gemacht und es war gut so“

Die Stuttgarterin Maria Seybold ist um die Jahrhundertwende zwischen dem 19. und 20. geboren. Ihr Rezept für Rotes Johannisbeergelee wird in der Familie über vier Generationen gelebt. Schwiegertochter Bärbel Seibold, selbst inzwischen 77, hat uns das Gelee als Gastrezept überlassen. Wir danken Dir, liebe Bärbel, nicht nur für das Gelee sondern vor allem für Deine zupackende Hilfe in unserem Start-up. Neuer Minijob mit 76 und danach noch zum Volleyball-Training! Das sollte Dir erst mal eine nachmachen ….. Wir vermissen Dich! Hier nun die familiäre Transkription des wunderbaren Sütterlin-Schriftstückes und daran anschließend eine kurze „Exegese“ 😉 Rotes Johannisbeergelee „Beeren mit dem Kamm waschen, aufs Feuer setzen und einen Schwall darüberlassen, damit die Beeren platzen. Auf ein Tuch gießen und durchpressen. Einen Tag Saft stehen lassen. Dann nehme man Pfund auf Pfund, und zwar ein Liter Saft – ein Kilo Zucker. Setze den Saft aufs Feuer, rühre Zucker langsam ein, rühre bis ans Kochen, dann vom Herdfeuer nehmen. 10  bis 15 Minuten ziehen – stehen lassen, dann die weiße Schicht, die sich oben bildet, abnehmen und in …

Bronzierte Artischocke für den Super Food Salat

Verwöhnen Sie Ihre Gäste doch einmal mit einem kerngesunden Super Food Salat à la Wir danken dem renommierten Feinkost-Haus herzlich für das preisgekrönte Rezept, das den Titel „Delikatesse des Jahres“  des Corpus Culinario e.V. an den Starnberger See holte. Dafür gab für 2018 es den Wanderpokal der bronzierten Artischocke. Zutaten: 250 g     Grünkohl – roh und gewaschen ohne Strunk, (fein geschnitten / leicht mit Meersalz kneten, kann je nach Jahreszeit auch durch rohen Brokkoli ersetzt werden) 40g        Chiasamen 175 g      Quinoa 3-farbig  – nach Anleitung vorher kochen (ersatzweise kann auch Couscous verwendet werden) 1 Dose    Kichererbsen 125 g      Blaukraut fein geschnitten 75 g        Cranberries 175 g      gestiftelte Karotten 50 g       geröstete Sonnenblumenkerne 100g      Edamame (falls zur Hand) Sauce: Alle Zutaten im Mixer oder mit dem Pürierstab vermengen 200 ml     neutrales Öl z.B. Distel- oder Traubenkernöl 25 ml        Sesamöl 50 ml        frischer Zitronensaft 25 ml       Orangensaft (Direktsaft o. TK-Konzentrat) 70 g          Senf 1 – 2 Prisen     Cayennepfeffer …

Schindler Delikatessen: So walten die Erben des Hofkochs von König Ludwig II.

Augen, Nase, Hände, Mund – das sind ihre zuverlässigsten Ratgeber für die Sortimentsauswahl.: „Authentische Produkte, die dank ihrer außergewöhnlichen Qualität den Weg in unsere Regale und Verkaufstheken finden, dafür kann ich mich seit 40 Jahren begeistern“, erzählt Brigitte Irmer. Die Schätze aus der Region holt sie besonders gerne ins Haus, freut sich über den „Curing Shot“ einem Energiespender mit Ingwer, Orange, Curcuma und Pfeffer aus dem heimatlichen Höhenried-Wartenberg. Der Dinzler Kaffe vom Irschenberg und die feinen Schokoladen aus Bernried am Starnberger See (Clement Chococult) erfreuen die Gäste und Kunden ebenso wie die geräucherte Renke aus Ammerland. Das Traditionsgeschäft in der Starnberger Maximilianstraße führt Brigitte Irmer in der dritten Generation. Tradition verpflichtet: Theodor Hierneis, der mit seinem „Ladengeschäft für Feine Kost“ 1906 in Starnberg den Grundstein legte, war immerhin Hofkoch bei „Kini“ Ludwig II., und zudem königlich bayerischer Hoflieferant.   Brigitte Irmer ist von Beginn an Mitglied im Corpus Culinario e.V. , der Vereinigung führender Delikatessenhändler in Deutschland. Ihre Trophäe „Delikatesse des Jahres“ – in Form einer Artischocke – bekommt einen Ehrenplatz an der Theke in Starnberg. Mit Ihrem Super Food …

Obazda

Quark-Obazda

Die Light-Version des Klassikers bei Familie Fürstenberger – hier auf zwei Brotsorten der Hofpfisterei Obazda ist nicht nur in Bayern beliebt. Klassisch wird er aus Camembert und Butter zubereitet und mit gehackten Zwiebeln, Salz, Pfeffer, Kümmel und rotem Paprikapulver und oft einem Schluck Bier abgeschmeckt. Wer es nicht ganz so schwer mag, für den haben wir hier ein Rezept für einen „Obazda light“. In unserer Familie nennen wir ihn „Quark-Obazda“, da die Butter durch Quark und Frischkäse ersetzt wird. Wir essen es zur Brotzeit genauso wie zu Pellkartoffeln. Auch als Mitbringsel zum Grill- und Party-Buffet kommt dieser angemachte Camembert immer gut an. Zutaten: 2 Camembert oder anderer Weichkäse 1 Packung (250g) Frischkäse 1 Packung (250 g) Quark 1 kleine Zwiebel kleingehackt Salz, Pfeffer und viel Schnittlauch Zubereitung: Camembert kleinschneiden oder mit der Gabel zerdrücken. Camembert, Frischkäse, Quark, die gehackte Zwiebel und Schnittlauch vermischen und mit nicht zu viel Salz und Pfeffer abschmecken. Am besten bereitet man den Obazden einen Tag vorher zu, damit alles gut durchziehen kann. Am Ende mit Schnittlauch garnieren. Der Camembert darf …

Quittenkuchen von der Landfrau

Ein leckeres Herbstrezept hat uns Birgit Neußer zur Verfügung gestellt – herzlichen Dank dafür! In ihrer Manufaktur „Die Landfrau“ stellt sie Eingekochtes vom Pesto bis zum orientalischen Sesam-Dip her, gibt Kochkurse und betreibt sogar noch einen Food-Blog mit Rezepten. Damit aktualisieren wir in diesem Herbst unser im Vorjahr veröffentlichtes „Quitten Spezial“. Kennengelernt haben wir „Die Landfrau“  auf der Messe „Made in Stuggi“ – denn wie wir lebt und arbeitet Birgit Neußer im Stuttgarter Osten. Zur Quitte haben wir als Käsemarmela.de eine besondere Beziehung, denn auch in unserer sehr beliebte bissfesten QUITTE zum KÄSE verarbeiten wir diese herbe Frucht. Das Quittenkuchen-Rezept von Birgit Neußer steht auch in ihrem Buch „Handgemachtes Glück“, das 2015 im Silberburg-Verlag erschienen ist.   Zutaten Teig: 200 g Mehl 2 gestrichene TL Backpulver (alernativ Weinstein-Backpulver) 150 g Butter 100 g braunen Mascobado Zucker 1 TL Bourbon Vanille 3 Eier Zitronenabrieb von einer Bio-Zitrone 3 EL Milch 50 g Mandelblättchen 2 EL Puderzucker Zutaten 750 g Quittenmus: ca. 1 kg Quitten 3 EL Weißwein 200 ml Wasser 50 g Zucker Prise Zimt Zubereitung: Zuerst …

Kürbis-Maronen-Tarte

Kürbis-Maronen-Tarte mit Winzerkäse

Passend zum Herbst hat uns Rainer Killian von der Event-Agentur organum aus dem Stuttgarter Westen dieses Rezept für Kürbis-Maronen-Tartes mit Winzerkäse zur Verfügung gestellt. Woher wir uns kennen? Rainer Killian ist Tour-Autor und Tour-Manager der kulinarischen Tour Stuttgart-Ost und von daher regelmäßig bei uns in der Küche von Käsemarmela.de zu Gast. Wer die kulinarischen Schätze des Stuttgarter Ostens auf dieser spannenden Tour entdecken will, kann sich übrigens hier anmelden. Sehr lecker fanden wir übrigens auch die Tarte mit Feige-Walnuss-Ziegenkäse, die wir mit einem Klecks unserer FEIGE zum KÄSE begleitet haben – mit 85 Prozent Fruchtgehalt unsere fruchtigste Sorte. Doch hier zum versprochenen Rezept: Herbstliche Kürbis-Maronen-Tarte (hier das Rezept zum Ausdrucken als pdf) TEIG 300 g 1050er Weizenmehl 220 g kalte Butterstückchen 2 Eier 3 EL milder Weinessig 2 Prisen Salz 1 Prise Zucker Alle Zutaten in eine Schüssel geben und rasch verkneten. Teig 3 Std. kühl stellen. BELAG 1 mittelgroßer Hokaido 150 g gekochte Maronen 2 Zwiebeln 1 Knoblauchzehe Weißwein Gemüsebrühe 80 g Butter grobes Salz, Pfeffer, etwas Curry 100 g elsässischer Winzerkäse (z.B. Munster) …

„Sonne im Glas“

Nicht ärgern über die „Löwenzahnplantage“ auf der brachliegenden Wiese nebenan, findet Nina. Sie pflückt sich die knallgelben Löwenzahnblüten (etwa 150 Stück), schneidet die Blütenblätter mit der Schere vom Stempel ab. Dann werden nur die gelben Blütenblätter mit 1 Liter kochenden Wasser übergossen und kurz zum Ziehen stehen gelassen. In dieser Zeit die Schale einer Biozitrone abreiben und die Zitrone auspressen. Dann die Blüten abseihen und gut ausdrücken. Blütenreste wegwerfen. Die gelbe Flüssigkeit mit Zitronensaft und -schale mischen, zusammen mit 1 kg Gelierzucker (1:1) in einem Kochtopf mischen und aufkochen lassen. Vor dem Abfüllen in saubere Gläser auf einem kalten Teller eine Gelierprobe machen. Danke an Nina für die sonnige Rezeptidee. Uns hat die Kostprobe nicht nur auf dem Butterbrötchen geschmeckt, sondern auch mit einem milden Emmentaler…. (Bevor ihr Nachbars Wiese vom Löwenzahn befreit, bitte erkundigen, ob Düngemittel o.ä. eingesetzt wurden!)    

Gebt uns Euer Bestes!

Uta ist Apothekerin, ihre geniale Organgenmarmelade heißt deshalb einfach „O 16/1“ – Orange, hergestellt im Januar 2016. Schlicht, aber tut dem köstlichen Inhalt keinen Abbruch. Hinein kommt nur das Beste – die Orangen sind Direktimport aus Sizilien, lagern ab Dezember auf dem Dachboden und verströmen feine natürlich biologische Zitrusaromen in ihrem Bauernhaus bei Buchloe. Ihr Geheim-Rezept findet Ihr hier (LINK). Birgit ist Zahnarzthelferin – Spezialgebiet Abrechnungswesen. Entsprechend ordentlich, ja gar „perfektionistisch“ geht es auch in der privaten Einmachküche zu. Ihr habt es erraten, welche Gläser sie mir geschenkt hat? Richtig, die mit den hübschen Etiketten und Hütchen (Rote Zwiebel, Holunder-Zitrone, Apfel-Quitte). Eine Zier für jede Tafel und köstlich sowieso… Hier geht’s zu den Rezepten (LINK 1, LINK 2, LINK 3) Dann ist da noch Carmen, die mit Ihrem Mann gerne die Küche teilt – der käst neuerdings sogar! Aber das ist eine andere Geschichte, die wir hier demnächst erzählen werden ;-)… Carmen ist eine begnadete Photoshopperin. Ihr Glas ist dennoch schlicht, heißt einfach nur „Zwiebelmus“ (als Link gestalten)… Wir lieben es so wie es ist …

Geröstete Würznüsse

Vielen Dank für dieses leckere Rezept an Nina Kupfer aus Neufinsing! Die würzigen Nüsse sind ein Augen- und Gaumenschmaus auf jeder Käseplatte. Das im Rezept enthaltene Harissa bekommt man auch hierzulande, meist wird es in kleinen Dosen oder Tuben verkauft. Die Gewürzpaste stammt aus dem Maghreb und wird dort vielseitig verwendet. In der Regel sind Chili, Kreuzkümmel, Koriandersamen, Knoblauch, Salz und Olivenöl enthalten. Zutaten: 1 Eiweiß 200 g kalifornische Walnusskerne 2 EL brauner Rohrzucker 1 TL grobes Meersalz Harissa-Gewürzpaste Zubereitung: Backofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen. Eiweiß mit 1 TL Wasser in einer Schüssel schaumig aufschlagen. Walnüsse zugeben und so lange rühren, bis die Walnüsse mit Eiweiß bedeckt sind. In einer zweiten Schüssel Rohrzucker, Meersalz und Harissa mischen. Die Mischung über die Walnüsse geben und gut verrühren. Walnüsse auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen. Im Backofen ca. 10 Minuten backen, dabei ab und zu wenden. Auf dem Blech auskühlen lassen.