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interview Baumgartner

Hansi Baumgartner

  Coming soon….. Wir haben Hansi Baumgartner in Südtirol besucht. Der international renommierte Affineur gilt als Galionsfigur der Käseveredelung. Unseren Blick hinter die Kulissen teilen wir demnächst hier mit Euch…… Unser Sommer-Genusstipp: APRIKOSE zum KÄSE zähmt Rohmilch-Brie! Hier gehts zum Beitrag in Heft 5/2017 der essen&trinken  

„Erbtante“ mit Käse-Leidenschaft

Seit neun Jahren betreibt Esther Wiemann das Nürtinger KäseKontor.  Neben Bergkäse aus dem Allgäu, Käse von der Schwäbischen Alb und französischem Camembert sind auch ihre hausgemachten Frischkäse bei den Kunden ein Renner. Doch Käse allein ist ihr nicht genug: Die kreative Unternehmerin stellt auch noch Tomatensaucen, Chutneys und Pestos her, legt Gemüse dekorativ in Gläsern ein, bietet einen Mittagstisch an und übernimmt das Catering für Veranstaltungen. Dabei hat Esther Wiemann früher etwas ganz anderes gemacht: „Ich war 20 Jahre lang in der Altenpflege tätig und habe als Pflegedienstleiterin gearbeitet.“ Nebenher hat sie allerdings schon immer in der Gastronomie gearbeitet. Als sich die Möglichkeit bot, in einem Café zu arbeiten, packte sie die Gelegenheit beim Schopf und stieg aus ihrem alten Beruf aus. „Dort gab es immer mehr Verwaltungs- und Controllingaufgaben. Man war ständig in Rufbereitschaft.“ Unter dem Café wurde irgendwann ein Käseladen frei – und Esther Wiemann ging den nächsten Schritt. Wie sie das alles schafft? „Der Laden hat montags und dienstags geschlossen. Ich selbst stehe an zwei halben Tagen im Geschäft.“ Für Entlastung sorgen ihre …

Wo kommt der Comté eigentlich her?

Die Ursprungsbezeichnung für einen Comté weist auf die französische Region Franche-Comté (deutsch: Freigrafschaft Burgund) hin. Das Gebiet hat 230 gemeinsame Grenzkilometer mit der Schweiz. Tatsache ist, dass der Käse eigentlich in der Schweiz erfunden wurde. Die Käser aus Bern produzierten während des ersten Weltkriegs ihren Gruyère aber jenseits der Grenze im französischen Jura, wo sie bessere Bedingungen fanden, und zwar in der Region Franche-Comté – so entstand der Comté in Frankreich, wo er heute zu den beliebtesten Sorten überhaupt zählt. Comté hat viele Facetten Zur Herstellung der 40-kg-Laibe werden bis zu 500 Liter Rohmilch benötigt. Mit Reifegraden von mindestens 4 Monaten bis manchmal bis zu 30 Monaten hat der typische Bergkäse viele Gesichter. Auch jahreszeitlich wandelt sich der Comte-Genuss. Gras, Heu- und Gewürzkräuter der Almwiesen im Jura sorgen beim Frühjahrs-Comté für eher blumigen Geschmack, im Sommer kommen Noten von Zitrusfrüchten und Honig hinzu, während die aus Herbstmilch hergestellten Laibe eine eher nussig-erdige Note erhalten. Etwas gelblicher im Sommer und etwas elfenbeinfarben im Winter, wird auch die Optik vom Futterangebot für die Milchkühe mitbestimmt. Seine typischen Salzkristalle entwickelt der …

Messen mit Käse & Co

Probieren geht über Studieren! Das gilt vor allem, wenn es ums Essen geht. Wir haben für euch Messen und Genuss-Festivals zusammengestellt, auf denen Käse-Freunde sich wie im Paradies fühlen müssten. Und vielleicht trifft man sich ja auf der ein oder anderen Veranstaltung? Slow Food Stuttgart 20. bis 23. April 2017 Aus Italien, Frankreich, Österreich, der Schweiz und natürlich Deutschland kommen die Käsehersteller, die sich auf der Slow Food in Stuttgart präsentieren. Ob mild oder pikant, hart oder weich – hier ist sicher für jeden Geschmack etwas dabei. Wir freuen uns unter anderem auf Käseaffineur Hansi Baumgartner mit seiner Firma Degust aus Südtirol. www.messe-stuttgart.de/marktdesgutengeschmacks Genuss-Gipfel, Bad Kissingen 24. April 2017 Mehr als 80 hochkarätige Aussteller sind auf dieser Fachmesse vertreten. Kleine Manufakturen, die mit viel Leidenschaft hochwertige Produkte, oft mit neuen innovativen Konzepten entwickeln, sind ebenso dabei, wie Traditionalisten und Grossisten, die auf Qualität und Handwerk setzen. Organisiert wird die Messe vom Verband Corpus Culinario. www.corpus-culinario.de Käse & Wein, Schloss Wolfenbüttel 29. April bis 1. Mai 2017 Nicht nur Käse und Frucht passen wunderbar zusammen, sondern …

Unsere Quitte – ein rebellisches Früchtchen

50 bis 60 Jahre alt sind die kerngesunden Bäume der Apfel- und Birnen-Quitte, die wir im Herbst verarbeiten durften. Den immer noch sehr guten Ertrag der Bäume – sogar in einem schwachen Quitten-Jahr – verdanken wir einer Maßstäbe setzenden Schnittpflege: Unsere pikante QUITTE zum KÄSE ist nämlich ein rebellisches Früchtchen! Nein, damit meinen wir diesmal nicht das anstrengende Schälen und Schneiden der extrem harten Frucht. Vielmehr kommen unsere Remstal-Quitten in diesem Herbst von Erika Palmer, der Witwe des 2004 verstorbenen „Remstal-Rebellen“ Helmut Palmer aus Geradstetten im Landkreis Waiblingen.

Von der Investment-Bankerin zur Salzveredlerin

Im September 2013 hat Inke Werner aus ihrer Leidenschaft einen Beruf gemacht: Sie stellt in ihrer Manufaktur in Eppstein im Taunus leckere Salzkreationen her. Meersalz aus Spanien verfeinert sie dabei mit Kräutern, Gewürzen, frischem Knoblauch oder Zitronenschale. Das Salz wird in Dosen abgefüllt und von Hobby-Gourmets genauso geschätzt wie von Profi-Köchen. Für Käsemarmelade.de plaudert die 51-Jährige gerne aus dem Nähkästchen bzw. aus ihrer Küche. Wie kam es zu der Idee, sich mit Gewürzsalzen selbständig zu machen? Inke Werner: Tja, eigentlich war ich Investment-Bankerin. Doch als die Kinder in die Schule kamen, hat das mit der Kinderbetreuung nicht mehr so gut funktioniert. Daraufhin habe ich schweren Herzens meinen Beruf aufgegeben. Ich habe aber schon immer gerne gekocht und irgendwann angefangen, Gewürzsalze für Freunde und Bekannte zu mischen. Mein Mann meinte dann vor einigen Jahren: Das machen wir jetzt richtig! Seit drei Jahren gibt es nun das Unternehmen Salzgarten Eppstein. Wie hat sich das Unternehmen seither entwickelt? Inke Werner: Wir sind natürlich immer noch im Aufbau und in den Anfangsjahren muss man viel investieren. Doch gerade in …

Die Quitte – eine fast vergessene Frucht

Wer einen Quittenbaum im Garten stehen hat, kann sich glücklich schätzen. Denn vielerorts ist die Frucht mit dem verschwenderischen Duft verschwunden. Gründe dafür dürfte es einige geben: Die Quitte kann nicht roh verzehrt werden, sondern muss unter einiger Kraftanstrengung durch Rubbeln von ihrem Flaum befreit, manchmal geschält, in jedem Fall aber klein geschnitten und anschließend gekocht werden, bevor man sie genießen kann. Dann allerdings betört sie mit ihrem Aroma und verfeinert auch deftige Speisen. In den letzten Jahren wurde sie deshalb von Liebhabern wiederentdeckt und kommt jetzt nicht nur in Form von Gelee oder Quittenbrot auf den Tisch, sondern auch als Beilage zu Fleischgerichten oder im exotisch gewürzten Curry. Dank moderner Küchenhelfer ist die Verarbeitung heute deutlich einfacher als zu Großmutters Zeiten. Ursprünglich stammt die Quitte aus dem Kaukasus. Über Griechenland kam sie ins römische Gebiet und wurde später im gesamten Mittelmeerraum kultiviert. Heute findet man die wärmeliebende Pflanze auch in Mitteleuropa. Verarbeitet wird sie meist zu Saft, Gelee, Mus und Marmelade. Das Mus kann auch mit Zucker verdickt und dann auf Bleche gestrichen und …

Selbst Puristen werden schwach

„Einfach Wein….“ von Herbert Stiglmaier Als Weinkenner und professioneller Beschreiber desselben gibt Herbert Stigelmaier sich in seiner wöchentlichen Weinkolumne in der Münchern Abendzeitung und bei seinen regelmäßigen Weinreisen für den Bayerischen Rundfunk gerne puristisch. „Brot, Käse, Speck, sind mir dazu am liebsten“, dankte er skeptisch für die Kostprobe der QUITTE zum KÄSE. Ein paar Tage später seine E-Mail: „Quitte: Der Sieger! Gute Konzentration und Konsistenz, perfektes Matching mit Walnuss. Nicht zu süß, deckt den Käse nicht zu. Mir schmeckt dazu am besten ein Trappe de Echourgnac (Trappistenkäse aus dem Périgord mit Walnusslikör) oder junger Parmesan…“ und weiter …  „meine Weinempfehlung Grauburgunder aus Baden vom Weingut Ziereisen in Efringen-Kirchen (€9,80) oder eine Spur edler der „Musbrugger“ *von Ziereisen, 2013, ( € 18.60).“ Und die KUMQUAT zum KÄSE ? War dem Puristen Stiglmaier zum Käse einen Tick zu kräftig –  „in sich aber sehr stimmig“, endete der Satz doch mit einem verhaltenen Lob ;-)…. *Anmerkung der Redaktion aus Lobenbergs Gute Weine: „Die Reben für diesen Ziereisen Wein wurden in den 70er Jahren gepflanzt. Reiner Kalkstein mit Lehm-Löss-Eisen-Auflage. Sehr aromatische, …

Lieber mit Fisch….

isher kannte ich Marmelade nur auf meinem Frühstücksbrötchen – je süßer, desto besser. Dass Tanja ungewöhnliche Kombinationen wie Chili, Ingwer, Sternanis ausprobiert hat, finde ich gewagt. Aber ja, das Zeug ist lecker! Nur ganz ehrlich – ich mag eigentlich keinen Käse… Deshalb habe ich die süß-pikanten Marmeladen einfach zu gedünstetem Fisch probiert. Babsi

Die Mischung macht’s

flaumenmarmelade schmeckt auch toll zu Rinderbraten oder Steaks. Vielleicht kennt ihr noch Omas Rotweinpflaumen, die es wahrscheinlich nicht nur in meiner Kindheit zum Sonntagsbraten gab? Die Mischung von süß, sauer (durch den Balsamico) und pikant – zusammen mit der knackigen Walnuss ist echt gelungen. Sabine aus Paderborn