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Manufakturtag

Leckeres beim Manufakturtag in Untertürkheim

Schön war‘s beim Manufakturtag der Weinmanufaktur Untertürkheim! Als einer der Partner der Weinmanufaktur durften wir am Sonntag, 22. Oktober 2017, unsere pikanten Fruchtaufstriche zum Käse präsentieren – zusammen mit einem dazu passenden Wein oder Sekt. Die bewährtesten Kombinationen aus einem gemeinsamen Wein-Käse-Seminar haben die Besucher überzeugt. Wir freuen uns, dass unser Angebot so gut ankam, dass wir nach den ersten drei Stunden ganz schnell für Gläser-Nachschub aus Stuttgart-Gaisburg sorgen mussten! Der Untertürkheimer Manufakturtag hat sich als kleine und feine Genießer-Messe etabliert. Wobei klein nicht für die Zahl der Besucher gilt! Mit dabei waren unter anderem die Honigschlotzerei aus Ludwigsburg-Hoheneck, die Remstaler Senfmanufaktur aus Plüderhausen, albfiness mit Gewürzen und Pfeffer und die Nussgeschwister aus Ludwigsburg. Käsemarmela.de hat übrigens hier seine Messe-Premiere gefeiert und beschlossen, dass wir uns künftig auch auf den größeren Messen messen lassen können…. Ähnlich jung wie wir auf dem Lebensmittel-Markt sind Alexander und Diana Zinser mit „Tante Lenes Maultaschen“. Vor eineinhalb Jahren haben die beiden in der Esslinger Straße gegenüber vom Breuninger-Parkhaus in Stuttgart einen ehemaligen Zeitungskiosk zum Maultaschen-Kiosk umgewandelt und verkaufen dort …

Obazda: Camembert mal anders

Aus bayrischen Biergärten ist er nicht wegzudenken und auch andernorts findet er sich ab und zu an der Käsetheke oder im Kühlregal: Obazda, auch angemachter Camembert genannt. Wobei die industriell hergestellten Produkte aus dem Supermarkt mit dem Original oft geschmacklich nicht mehr viel zu tun haben … Doch was verbirgt sich eigentlich hinter dieser Spezialität aus dem Südosten der Republik? Ursprünglich – so heißt es – wurde das Rezept erfunden, um alten Camembert zu verwerten. Die Reste wurden kleingehackt oder zerbröselt, mit Butter vermischt und mit gehackten Zwiebeln, Salz, Pfeffer und Kümmel abgeschmeckt. Ganz wichtig ist das Paprikapulver, das dem Camembert seine typische Farbe gibt. Traditionell wird dann noch ein Schuss Bier hinzugegeben. Heute wird darauf meist verzichtet und das Bier stattdessen einfach so getrunken 🙂 Serviert wird der Obazda – auch die Schreibweisen Obatzter oder Obatzda sind erlaubt – zu einer zünftigen Brotzeit, zum Beispiel mit Bauernbrot, Brezel, Radieschen oder Radi (weißer Rettich). Doch auch zur Pellkartoffel schmeckt der Obazde gut. Wer es nicht ganz so schwer und etwas kalorienärmer mag, dem empfehlen wir …

Obazda

Quark-Obazda

Die Light-Version des Klassikers bei Familie Fürstenberger – hier auf zwei Brotsorten der Hofpfisterei Obazda ist nicht nur in Bayern beliebt. Klassisch wird er aus Camembert und Butter zubereitet und mit gehackten Zwiebeln, Salz, Pfeffer, Kümmel und rotem Paprikapulver und oft einem Schluck Bier abgeschmeckt. Wer es nicht ganz so schwer mag, für den haben wir hier ein Rezept für einen „Obazda light“. In unserer Familie nennen wir ihn „Quark-Obazda“, da die Butter durch Quark und Frischkäse ersetzt wird. Wir essen es zur Brotzeit genauso wie zu Pellkartoffeln. Auch als Mitbringsel zum Grill- und Party-Buffet kommt dieser angemachte Camembert immer gut an. Zutaten: 2 Camembert oder anderer Weichkäse 1 Packung (250g) Frischkäse 1 Packung (250 g) Quark 1 kleine Zwiebel kleingehackt Salz, Pfeffer und viel Schnittlauch Zubereitung: Camembert kleinschneiden oder mit der Gabel zerdrücken. Camembert, Frischkäse, Quark, die gehackte Zwiebel und Schnittlauch vermischen und mit nicht zu viel Salz und Pfeffer abschmecken. Am besten bereitet man den Obazden einen Tag vorher zu, damit alles gut durchziehen kann. Am Ende mit Schnittlauch garnieren. Der Camembert darf …

Quittenkuchen von der Landfrau

Ein leckeres Herbstrezept hat uns Birgit Neußer zur Verfügung gestellt – herzlichen Dank dafür! In ihrer Manufaktur „Die Landfrau“ stellt sie Eingekochtes vom Pesto bis zum orientalischen Sesam-Dip her, gibt Kochkurse und betreibt sogar noch einen Food-Blog mit Rezepten. Damit aktualisieren wir in diesem Herbst unser im Vorjahr veröffentlichtes „Quitten Spezial“. Kennengelernt haben wir „Die Landfrau“  auf der Messe „Made in Stuggi“ – denn wie wir lebt und arbeitet Birgit Neußer im Stuttgarter Osten. Zur Quitte haben wir als Käsemarmela.de eine besondere Beziehung, denn auch in unserer sehr beliebte bissfesten QUITTE zum KÄSE verarbeiten wir diese herbe Frucht. Das Quittenkuchen-Rezept von Birgit Neußer steht auch in ihrem Buch „Handgemachtes Glück“, das 2015 im Silberburg-Verlag erschienen ist.   Zutaten Teig: 200 g Mehl 2 gestrichene TL Backpulver (alernativ Weinstein-Backpulver) 150 g Butter 100 g braunen Mascobado Zucker 1 TL Bourbon Vanille 3 Eier Zitronenabrieb von einer Bio-Zitrone 3 EL Milch 50 g Mandelblättchen 2 EL Puderzucker Zutaten 750 g Quittenmus: ca. 1 kg Quitten 3 EL Weißwein 200 ml Wasser 50 g Zucker Prise Zimt Zubereitung: Zuerst …

„Il Gusto“ in Frankfurt freut sich auf pikante Früchtchen

So nett erwartungsfroh wie bei Claudia Gramlich in der Schweizer Straße in Frankfurt-Sachsenhausen werden wir nicht allzu oft angekündigt…. Herzlichen Dank dem „Il Gusto“! Und weil wir auf ihrer  Webseite auch lesen, dass sich die Il Gusto-Gäste und Kunden auch auf die Entenleberpastete freuen, schicken wir Euch als Begrüßungsgabe ein paar Gläschen HOLUNDERBLÜTE zum KÄSE für die Verkostung. Unter Pasteten-Fans gilt diese Sorte hier in Stuttgart schon geraume Zeit als Geheimtipp.  Wie im Gourmetrestaurant zur Weinsteige auf dem Vorspeisenteller zur Fois Gras. Liebe Frankfurter, Ihr müsst wissen, die HOLUNDERBLÜTE mit Lavendel und grünem Pfeffer ist eine SOMMERSORTE in unserem jahreszeitlichen Sortiment. Aber für Euch bemühen wir gerne noch mal unseren Holunderblütensirup-Vorrat. Vielleicht mögt Ihr zu Weihnachten HOLUNDERBLÜTE auf dem Gabentisch?

Käse Caduff in Rottweil – ein Standort mit Aussicht!

Bundesweit in den Medien war vor kurzem die Stadt Rottweil. Am Wochenende 7. und 8. Oktober wurde mit einem großen Fest der höchste Aussichtsturm Deutschlands eröffnet. Wir waren dabei und haben mit unserem Partner Käse Caduff auf der Schlemmermeile unsere fruchtigen Begleiter zum Käse präsentiert – ganz bodenständig… Der neue Blickfang in Rottweil ist ein Testturm der Firma ThyssenKrupp. In zwölf Schächten werden hier modernste Aufzüge getestet. Besucher dürfen mit einer Geschwindigkeit von 8 Metern in der Sekunde im Panoramaaufzug bis zur Aussichtsplattform fahren. Auf 232 Metern Höhe sieht man hier bis zur Schwäbischen Alb, bei guter Sicht sogar bis zu den Schweizer Alpen. Geöffnet ist der Turm freitags, samstags, sonn- und feiertags. Ein Besuch in Rottweil lohnt sich aber auch wegen des Käsefachgeschäfts Caduff: Eigentlich ist Käse Caduff ein Großhändler, der besonders Metzgereien mit umfangreichem Käsesortiment ausstattet und auch deren Personal schult. In der Hauptstraße 44 gibt es aber auch ein Fachgeschäft mit Marina Sulzer als Verkaufsleiterin. Aktuell finden Sie dort tolle Raclette- und Käse-Fondue-Angebote. Probieren Sie dazu doch am besten mal unser „Duett …

Gutes aus Milch gibt es in der Frankfurter Käsestube

Foto: Gründer Vartan Kevorkyan (links) und sein Mitarbeiter Chris führen nicht nur Raritäten auf dem Käsemarkt sondern verführen ihre Kunden auch mit bestechend fruchtigen Käsebegleitern. In der Schillerstraße in Frankfurt am Main gibt es seit Juni 2016 einen ganz besonderen Käseladen. Käse-Sommelier Vartan Kevorkyan betreibt dort sein Geschäft „Gutes aus Milch“. Der Name ist Programm: Neben diversen Käsesorten aus aller Welt gibt es frische Milch aus dem Odenwald, Butter und Joghurt sowie besonders fruchtige  Confit-Kreationen. Mit seinem Konzept war der gebürtige Armenier sogar Finalist beim Gründerpreis der Stadt Frankfurt. Herr Kevorkyan, wie wird man denn Käse-Sommelier? Kevorkyan: Ich habe meine Ausbildung in Hannover gemacht. Das ist ein vierwöchiger Lehrgang, den die WiFi Niederösterreich (Wirtschaftsförderungsinstitut der Wirtschaftskammer) anbietet. Pro Jahr werden dort nur ca. 50 Käse-Sommeliers ausgebildet. Die Ausbildung war sehr lehrreich, man lernt alles von der Pike auf. Allerdings muss man schon Vorkenntnisse mitbringen, um überhaupt zugelassen zu werden. Die hatte ich aufgrund meiner Berufserfahrung im Catering. Sie waren vorher in der Finanzbranche tätig – wie kam es da zu der Idee, einen Käseladen aufzumachen? Kevorkyan: …

Tanja Leis im Gespräch mit Fromagier

Begegnungen auf der Kulinart

Viel Leckeres gab es auf der Kulinart-Genussmesse in Stuttgart am zweiten November-Wochenende 2016 zu probieren. Im schönen Ambiente des Römerkastells präsentierte zum Beispiel Helmut Claus eine besondere Salatsauce. Das Rezept stammt von Gabriellas Großmutter Emilie aus den 20er-Jahren. Die senfig-pikante Sauce, die zu Salat ebenso wie zu Fleisch und anderen Gerichten passt, hat sich inzwischen vom Familien-Geheimtipp zum Verkaufsschlager entwickelt. Sehr lecker sind auch die Käsesorten und die eingekochten Schätze von Esther Wiemann vom Nürtinger KäseKontor. Schön anzusehen sind die eingelegten Gemüse namens „Saure Sommerkunst“ oder „Scharfe Jungs“. Auch Käsebegleiter stellt die engagierte Quereinsteigerin selbst her, unter anderem in den Geschmacksrichtungen Papaya Orange oder Scharfes Geishirtle. Über Esther Wiemann und ihre Leidenschaft könnt ihr hier im Blog noch mehr lesen! Inspirierend war auch das Zusammentreffen mit dem Käsermeister Charles-Edouard Pierrel aus der Schweiz. Er stellt den bekannten Tête de Moine im Schweizer Jura selbst her. Vielleicht war die Begegnung ja sogar der Beginn einer lukullischen Zusammenarbeit. Die Kontakte sind jedenfalls ausgetauscht, und Ideen für einen gemeinsamen Messestand reifen … Diesen Herbst findet die Kulinart am 21. …

Willkommen, köstliche Kirsche!

Ab 15. Juli ist sie auch Online im Handel unsere KIRSCHE zum KÄSE Dankeschön an alle, die mit Kombintionsvorschlägen, Gewürzideen und Glasdesign mitgetüftelt haben. Im Mai standen meine Produktionsleiterin Astrid Ney und ich zum ersten Mal gemeinsam in der Versuchsküche. Vor uns zwei große Töpfen duftender Kirschkreationen: Ich hatte die Konditor-Gesellin aus der Eifel und nun Stuttgarter Studentin der Ernährungswissenschaften zu einem „Kirsch-Duell“ herausgefordert: Salbei, Balsamico-Reduktion, rote Pfefferbeere hatte sie zur Abrundung vorgeschlagen. Ich hielt mit Portwein, Schokoladenpfeffer (auch Langer Pfeffer klein, in Bio-Qualität bei Biova) und Schokominze dagegen. Insgeheim war Astrids Rezept mein Favorit, dem ich viel bessere Chancen auf dem Markt zuschrieb.

Entdeckungen in Portugal

Als Käseland war mir Portugal bisher kein Begriff. Fisch – ja, natürlich! Meeresfrüchte auch. Doch Käse? Zumindest an der Algarve-Küste hält sich der Käsekonsum der Einheimischen in Grenzen. Umso schöner, dass es in Faro eine kleine und feine Käsemesse gibt. Im April 2017 fand die „Feira do Queijo e do Vinho“ bereits zum vierten Mal statt. Angeboten wurde – wie der Name schon sagt – nicht nur Käse, sondern auch Wein. Dazu gab es eine große Auswahl an Süßem: Im Bereich der Pasteleria, also der Zuckerbäckerei, macht den Portugiesen niemand so leicht etwas nach. Und im großen Zelt gab es an den Essensständen natürlich auch viel Fleisch und regionale Wurstspezialitäten. Doch zurück zum Käse: Probiert haben wir einige leckere kleine Käselaibe, die meist aus einer Mischung aus Ziegen- und Schafsmilch hergestellt wurden, teils auch mit Kuhmilch. Perfekt für Menschen, denen reine Ziege zu streng schmeckt. Die Rinden der Laibe wurden von manchen Produzenten verfeinert, unter anderem mit Portwein, Olivenöl oder den berühmten scharfen Chili-Schoten namens Piri-Piri. Die Käse-Produzenten kommen aus dem ganzen Land – schon …